Technisch

Die SR 500 wurde von 1978 bis 1999 gebaut. Seit 2014 wird sie wieder in einer kleineren Version als SR 400 mit 399 ccm und spärlichen 23 PS angeboten. Die Bezeichnung SR steht für „Single Road“. Abgeleitet von der XT 500, einer Enduro, die schon 1976 auf den Markt kam, folgte sie der Tradition klassischer englischer Motorräder. Die überschaubare Technik und hohen Verkaufszahlen führten dazu, dass die SR 500 von Werkstätten und Bastlern als idealer Grundbaustein für Umbauten angesehen wird. Hierbei reicht die Palette vom Cafe Racer bis zur Rennmaschine.

 

Ungedrosselt "rennt" die SR 145 km/h. Durch maßvolles Tuning kann die Leistung bis 40 PS gesteigert und höhere Geschwindigkeiten erreicht werden. In den 80er Jahren gab es schon elektrische Anlasser, dennoch besitzt die SR einen Kickstarter, wie es sich für ein richtiges Motorrad gehört. Um den Startvorgang zu erleichtern, muss mit Hilfe eines Dekompression-Handhebels das Auslassventil geöffnet werden, um den Kolben ohne Anstrengung in die richtige Position zu bringen. Danach springt eine SR problemlos an, trotz aller Schauer-geschichten, die sich um einen Startvorgang drehen, der nur in Zeiten, in denen alles automatisch gehen muss, vorsintflutlich anmutet.